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Bayete's letzte Reise Mein lieber Bayete ist am 4. August 2008 um
12h für immer eingeschlafen.
Abschied!
Ich möchte auf diesem Weg allen Freunden für die Anteilnahme danken. Es ist tröstlich zu wissen, dass Bayete so viele Herzen berührt hat und vielen in schönster Erinnerung bleiben darf. Bayete mein Freund, Du wirst immer einen Platz in meinem Herzen haben!
***** Bayete beim Fotoshooting...
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Stammbaum:
***** Zur Rasse: Der Rhodesian Ridgeback wurde speziell für die Grosswildjagd gezüchtet. Seine Jagdperfektion konnte er dadurch erreichen, weil seine Vorfahren selbst, aus unterschiedlichsten Rassen bestanden haben. So hat er seine kräftige und muskulöse Statur von europäisch- molosserartigen Arbeitshunden und seine Schnelligkeit und Wendigkeit von etwas leichter und kleineren windhundähnlichen Jagdspezialisten, geerbt. Diese vereinigten Merkmale waren für einen Grosswildjäger von äusserster Wichtigkeit, denn nur wer stark und schnell war, konnte schlussendlich überleben. Eine weitere sehr wichtige Gabe des Rhodesian Ridgebacks ist, sich in einem sozialen Rudel verständigen zu können. Denn der Rhodesian Ridgeback ist kein Solitärjäger. Er orientiert sich an Rudelgenossen, denn gemeinsam können sie sogar einen Löwen zur Strecke bringen. All die erwähnten Erbanlagen, machen den Rhodesian Ridgeback zu einem Allrounder, der nicht von allem ein bisschen was kann, sondern, der in jedem Bereich auch alles leisten kann. Das bedeutet, dass der Ridgeback ein perfekter Jäger ist, er aber auch stark territorial veranlagt ist, was sein grosses Schutz und Sicherheitsbedürfnis erklärt. So sind es gerade die territorialen Verhaltensweisen, die den RR-Halter stark fordern. Hat der Ridgeback nie gelernt, in seinem Menschenrudel Grenzen zu akzeptieren und diesen ernst zu nehmen, so wird er gezwungen, diese Grenzen nach eigenen Maasstäben zu setzen und dann auch dafür besorgt sein, dass die Rudelmitglieder diese Regeln einhalten. Dies dürfte dann sehr bald zu gröberen Missverständnissen führen, wenn der Mensch sich der Herabstufung durch den Hund nicht bewusst ist. Glücklich mit einem Rhodesian Ridgeback wird derjenige sein, der sich dieser wunderbaren und intelligenten Rasse bewusst ist. Der den Hund ernst nimmt und ihm konsequent Grenzen setzt. Der Ridgeback ist ein perfekter Jäger. Es würde also keinen Sinn machen, dieses Talent unterdrücken zu wollen. Viel erstrebenswerter ist, wenn man den Jagdtrieb für gemeinsame Aktivitäten nutzen kann. Viel körperlicher und geistiger Einsatz von beiden Seiten sind dafür erforderlich. Es ist nicht zu raten, den Ridgeback mit menschlicher Zuneigung zu überhäufen, denn wenn er sich als gleichberechtigten Partner versteht, könnte er, falls er über keine Führerqualitäten verfügt, über seine Persönlichkeit hinaus wachsen. Das würde bedeuten, dass er sich für sein Rudel verantwortlich fühlt und sich bis zum bitteren Ende dafür aufopfert. Menschliche Rudelmitglieder neigen nicht selten dazu, ihre Fehler zu ignorieren und den verantwortungsbewussten Hund, der Rudelführer sein musste, unter dem Deckmantel "verhaltensgestört", zu entsorgen.
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